Gerechter Krieg - gerechter Frieden: Religionen und by Ines-Jacqueline Werkner, Antonius Liedhegener

By Ines-Jacqueline Werkner, Antonius Liedhegener

Das Buch stellt sich den essenziellen Fragen von Krieg und Frieden aus ethischer und religiöser Perspektive. Ziel ist es, die gegenwärtig stark umstrittene Lehre vom gerechten Krieg in den globalen Kontext einzubinden und aktuelle Weiterentwicklungen innerhalb sowie außerhalb dieser stark vom Christentum geprägten Lehre zu analysieren. Erörtert werden aktuelle theoretische Ansätze des gerechten Krieges, Gegenkonzepte wie das von den beiden großen Kirchen in Deutschland unterstützte und mitformulierte Konzept des Gerechten Friedens sowie Konzepte über Krieg und Frieden in anderen Weltreligionen. Gerade mit den weltpolitischen Veränderungen nach 1989/90 ist eine systematische Reflexion der Kriterien, unter denen militärische Interventionen erlaubt sein könnten, wieder dringend geworden, und dies nicht nur im abendländisch christlichen, sondern vor allem auch im globalen, multikulturellen und multireligiösen Kontext.

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Aufl. Ann Arbor: The University of Michigan Press. Forschner, Maximilian (2004): Naturrechtliche und christliche Grundlegung der Theorie des gerechten Krieges in der Antike (bei Cicero und Augustinus). In: Gymnasium, 111: 6, 557-572. Fuchs, Harald (1973): Augustin und der Antike Friedensgedanke (Nachdruck der Ausgabe von 1926). New York/London: Garland Publishing. Fuhrer, Therese (2004): Augustinus. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Geerlings, Wilhelm (1997): De civitate dei XIX als Buch der Augustinischen Friedenslehre.

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Sogleich entlastet er aber auch das Gewissen der unter heidnischer Herrschaft lebenden Christen. Sie stehen nicht ipso facto unter einem permanenten Aufruf zum Widerstand. Darüber hinaus redet Thomas saumseligen Fürsten, die sachkundig das Ausmaß eines Kreuzzuges überblicken und mit immer anderen Ausflüchten sich dieser Verpflichtung entziehen, ins Gewissen, Krieg zu führen, wenn ein gerechter Grund vorliegt. “ (Augustinus) Auch diese thomanische Forderung nach einem gerechten Grund verhält sich sperrig gegenüber ihren Interpreten.

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