Systemanalyse menschlichen Handelns: Grundlagen und Ansätze by Christian Dahme

By Christian Dahme

Im Buch werden method- und Selbstorganisationsansätze mit Tätigkeitstheorie zu einem Systemkonzept menschlichen Handelns verknüpft. Dabei wird ein soziales process als Integration von elementaren sozialen Systemen, die phylogenetisch abgeleitet werden und eine systemtheoretische Beschreibung von Tätigkeit darstellen, verstanden. In diesem Rahmen wird u.a. untersucht, was once sich an einer Tätigkeit bzw. einer Entscheidung objektivieren lässt und in welchem Maße Selbstorganisation und Kooperation als Mittel zur Beherrschung von Komplexität in sozialen Systemen dienen. Das Werk bietet eine Grundlage für die Software-Entwicklung – insbesondere aus Anwendersicht – und für die Entscheidungsvorbereitung aber auch für die konkrete examine und Modellbildung.

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2 Tiitigkeit Urn zu einer Bediirfnisbefriedigung zu kommen, muB die Person eine Situation erreichen, die zur Bediirfnisbefriedigung fiihrt (s. 3). Wenn diese Situation bewuBt zielgerichtet angestrebt wird, so nennt Leontjew diesen ProzeB der bewuBten Realisierung der angestrebten Situation Handlung. Das Ziel der Handlung ist die Realisierung der angestrebten Situation. Als Synonym fUr Handlung spricht er auch von Aufgabe. Die Losung der Aufgabe besteht dann in der "Realisierung der angestrebten Situation".

123 insbesondere Bild 4 - es beschreibt ein Modell von Organismus und Umwelt auf der Ebene des Verhaltens). Mit der Entstehung der relativ selbstandigen Befriedigung von Bedarfszustanden kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu, das Prinzip des Hochstwertdurchlasses (s. hierzu Hassenstein 1980, S. 78). Es regelt, wie die relativ selbstandige Befriedigung von Bedarfszustanden erfolgt. J. Huxley driickt dieses so aus: Die miteinander konkurrierenden Motivationen schlieBen ein "Gentleman's-Agreement: Sie drangen nicht gleichzeitig auf die Kommandobriicke und streiten sich nicht, sondern sie fiihren das Kommando nacheinander, und zwar nach MaBgabe der Motivationsstarke und der auBeren Wahrnehmung durch" (Hassenstein 1986, S.

123 insbesondere Bild 4 - es beschreibt ein Modell von Organismus und Umwelt auf der Ebene des Verhaltens). Mit der Entstehung der relativ selbstandigen Befriedigung von Bedarfszustanden kommt noch ein weiterer wichtiger Aspekt hinzu, das Prinzip des Hochstwertdurchlasses (s. hierzu Hassenstein 1980, S. 78). Es regelt, wie die relativ selbstandige Befriedigung von Bedarfszustanden erfolgt. J. Huxley driickt dieses so aus: Die miteinander konkurrierenden Motivationen schlieBen ein "Gentleman's-Agreement: Sie drangen nicht gleichzeitig auf die Kommandobriicke und streiten sich nicht, sondern sie fiihren das Kommando nacheinander, und zwar nach MaBgabe der Motivationsstarke und der auBeren Wahrnehmung durch" (Hassenstein 1986, S.

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