Vergleichende Politikwissenschaft, 1st Edition by Dirk Berg-Schlosser, Ferdinand Müller-Rommel (auth.), Prof.

By Dirk Berg-Schlosser, Ferdinand Müller-Rommel (auth.), Prof. Dr. Dirk Berg-Schlosser PhD, Prof. Dr. Ferdinand Müller-Rommel (eds.)

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1 Ursprünge der Vergleichenden Politikwissenschaft Die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges beschleunigten die Erweiterung des Regierungssystemvergleichs (comparative government) zur Vergleichenden Politikwissenschaft (comparative politics). Das Wissen über die außereuropäischen Länder, in denen amerikanische Truppen kämpften, vor allem über Asien, war gering. Lange vor Kriegsende wurden die Besatzungsregime für Deutschland und Japan geplant. Die Aggressorennationen sollten zudem möglichst therapiert werden: Es galt, die Ursachen für Diktatur und Eroberungswut zu erforschen und fortan mit politischen Reformen und demokratischer Erziehung gegenzusteuern.

Den Rang einer Institution im Sinne der Handlungstheorie hat auch die Affinität organisierter Interessen zu bestimmten Parteien, etwa die der Gewerkschaften zur Sozialdemokratie. Solches Wissen teilt sich denen, für die es wichtig ist, ganz von selbst mit. Sie müssen deshalb die Geschichte des Parlamentarismus nicht kennen und brauchen auch nicht herzuleiten, warum der Parlamentarismus ein vernünftiges Entscheidungssystem ist. Die harte Rational choice geht anders vor als dieser historischsoziologische Institutionalismus.

Einschlägiges Wissen konzentrierte sich bei Spezialisten, die an den Regionalforschungsschwerpunkten der Universitäten (area studies) in interdisziplinären Wissenschaftlerzirkeln arbeiteten. Außerdem gab es die Erkenntnis, dass die politischen Aspekte der Religion, der Ethik und der Alltagskultur gut mit verstehenden Methoden bearbeitet werden konnten. Um die Spannungslinie zwischen datenorientierter und interpretierender Methode entbrannte eine heftige Polemik. Przeworski und Teune nahmen die Position ein, die Methode entscheide über die wissenschaftliche Güte der Komparatistik (Przeworskiffeune 1970).

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